Wir stellen uns vor!

D I E  W A H R H E I T  oder  was Sie wissen sollten!

Als erstes möchten wir Sie auf unserer Seite begrüßen. Wir wissen, daß es zwar schon besser geworden aber immer noch schwierig ist, uns zu finden. Unsere bisherigen Bemühungen haben leider noch nicht so gefruchtet, daß dieser Zustand zufriedenstellend ist.

Unseren TIERSCHUTZVEREIN gibt es mittlerweile seit 58 Jahren (gegründet im Februar 1960) in Wolfsburg.
Da wir zwischenzeitlich, als wir in einem Vertragsverhältnis mit der Stadt Wolfsburg standen (bis 2008), ungerechtfertigterweise unter Druck gesetzt wurden, möchten wir zuerst die unangenehmen aber dennoch wichtigen Dinge mitteilen.
Obwohl nachfolgende Schilderung mittlerweile schon einige Jahre zurückliegt, halten wir es für eine unglaubliche Tatsachen-Geschichte, die an Erfahrung hinsichtlich Zusammenarbeit Tierschutz und Kommune nicht zu übertreffen ist. Deshalb möchten wir sie Ihnen keinesfalls vorenthalten!

Unzufrieden waren wir wegen folgenden Sachverhalts: In Verbindung mit dem bis März 2008 geführten Tierheim in Sülfeld waren die Weichen so gestellt, dass, egal wen Sie suchten, Sie immer uns, den TIERSCHUTZVEREIN fanden, der in Wolfsburg die Tierschutzfälle löste bzw. sich im Sinne der Tiere für sie engagierte, mit anderen Worten, der die Arbeit machte (ehrenamtlich, woran sich nichts geändert hat).

Bei dem neuen Betreiber des Tierheimes in Wolfsburg handelt es sich um die n@work Qualifizierungsgesellschaft.

Mit der Absicht und Zuversicht, mit diesem neuen Betreiber zukünftig den Interessen der Tiere gemeinsam gerecht zu werden, überließen wir ihnen unsere Domaine. Leider kam alles anders als unsererseits geplant und gemeinsam besprochen. 
Da der neue Betreiber nichts unternimmt, diesen irreführenden Zustand zu ändern, versuchen wir es, Sie auf diese Weise aufzuklären. Zusätzlich hatten wir zwischenzeitlich den DEUTSCHEN TIERSCHUTZBUND in Bonn eingeschaltet, der sich um Veränderung bemühte und zum Teil erreichte.
Verständlich, daß die n@work kein Interesse daran hat, dies zu ändern. Bedingt dadurch, daß der Name unserer Vorsitzenden, BÄRBEL GÄDKE, immer noch unter der TIERHEIM-Anschrift "Forstweg 42 in Wolfsburg-Sülfeld" genannt wird, glaubt natürlich Jeder, daß WIR noch dort sind. Entsprechend gehen auch dort einige Spenden ein, die für uns gedacht sind.

Statt einer gemeinsamen Zusammenarbeit erkennen wir nur Ablehnung gegenüber uns. Von der zwischenzeitlich mehr oder weniger gelösten Problematik unseres seinerzeit einbehaltenen Mobiliars mal ganz abgesehen.

Heute wissen wir, dass wir zu gutgläubig waren, als es erste Gespräche hinsichtlich der Weiterführung (nach unserer Kündigung des Vertrages mit der Stadt Wolfsburg) des Tierheimes gab. In diesen Gesprächen war ein vordergrundiges Thema, dass der TIERSCHUTZ mit einem Büro im Tierheim verbleibt, vonwegen der cooperativen Zusammenarbeit (!), wie es hieß. Von "Beraterverträgen" mit unserer Vorsitzenden war die Rede! Aufgrund dieser positiv scheinenden Zukunft (immer im Interesse der Tiere!) hatten wir zwangsläufig keine Eile, unser Mobiliar anderweitig unterzubringen.

Umso verwunderter waren wir, dass wir fünf Tage vor Übernahme durch die n@work darauf hingewiesen wurden, unsere Gegenstände/Mobiliar aus dem Tierheim zu entfernen, da bereits am ersten Tag (1. April 2008) der Übernahme die Maler im Tierheim tätig werden sollten. Selbstverständlich wurde uns das Angebot unterbreitet alles im Tierheim zu belassen, allerdings ohne einen Cent oder eine Möglichkeit der Verrechnung. Den Hinweis, das Überlassen sämtlichen Mobiliars mit der Chronik des Tierschutzes zu begründen, hielten wir für einen schlechten Scherz. Es war aber kein Scherz! Ein Büro für uns in diesem Tierheim war plötzlich völlig absurd und unter keinen Umständen mehr möglich. (Man darf ruhig sagen, sie haben uns rausgeschmissen! - Heute wissen wir aufgrund Erfahrungen anderer mit dem neuen Betreiber, daß er nunmal keine Kontrolle in seinem Bereich duldet(!) - was auch nicht unsere Absicht war).

Wir hätten es vermutlich geschafft, alles was uns gehört, abtransportieren zu
lassen, wären da nicht die Tiere. Zum Beispiel die Katzen in der Quarantäne-Station, die einzeln in unseren Edelstahlboxen untergebracht waren.
Was wäre mit dem hohen Anteil von Schmutzwäsche geschehen, hätten wir unsere Industriewaschmaschiene (Neuwert: 9.000 €) mitgenommen? (Seinerzeit gab es Kaufinteressenten).
Unser Hochdruckreiniger (Neuwert: 8.000 €) wäre ganz einfach abzutranspor-tieren gewesen. Ebenso hätten wir unseren Aufsitz-Rasenmäher vor das Tor fahren können.

Im Interesse eines reibungslosen weiteren Ablaufs im Alltag des Tierheimes für Tiere und Mitarbeiter überließen wir diese und noch mehr Gegenstände dem neuen Betreiber. Wir hätten es mit unserem Gewissen nicht vereinbaren können, diese notwendigen Geräte von einem Tag auf den anderen zu entfernen. - Heute wissen wir, daß es ein Fehler war. Alles was wir für die Tiere in diesem Zusammenhang Gutes dachten und taten, gereicht uns heute zum Nachteil und sorgt ausschließlich für Ärger und Ausgaben, was vermeidbar gewesen wäre.

Da die  n@work eine sogenannte Tochter der Stadt Wolfsburg ist, ist es nur zu verständlich, daß diese beiden sich die Bälle je nach Bedarf zuspielen. So verweist der eine auf den anderen und wir haben es hier mit zwei Verwaltungen zu tun, gegen die man erst mal den Mut haben muß, sich zu wehren Wir wissen alle, dass nicht unbedingt der Recht bekommt, der Recht hat. 

Nach vielen Schriftwechseln u.a. auch zwischen der Stadt Wolfsburg, der n@work, unserem Anwalt und uns, scheinen mittlerweise die noch im August 2008 angezweifelten Eigentumsverhältnisse - ohne weitere Recherchen seitens unserer Kontrahenten - geklärt zu sein.
Unverständlicherweise herrschte seitens der Stadt noch Uneinigkeit darüber, wieviel Zuschuß die Stadt Wolfsburg dem Tierschutz seinerzeit überwiesen hat. Eigentlich ist auch das ganz einfach zu klären, wenn man es wirklich wollte!?


Dennoch eine kurze oder vielleicht auch längere, aber interessante Geschichte:

Da wir vom Tierschutz immer zukunftsorientiert gewirtschaft hatten, erkannten wir  u.a. bereits im Jahr 2003, daß dank des Euros das Tierheim für den Verein langfristig nicht mehr finanzierbar ist. Hinzu kam die Haftung unserer Vorsitzenden mit ihrem Privatvermögen für haftungsrelevante mögliche Situationen im Tierheim, die sie aufgrund ihrer berufsbedingten Abwesenheit nicht hätte verhindern können. Unter dem Aspekt, daß das Tierheim von unserer Vorsitzenden BÄRBEL GÄDKE ehrenamtlich (hauptberuflich: Kriminalbeamtin) geführt wurde, sie also grundsätzlich zur normalen Arbeitszeit nicht dort sein konnte und entsprechend bei Störungen nicht hätte einschreiten können, wurde schon damals (Ende 2003) eine Kündigung des Vertrages gegenüber der Stadt aus geschilderten Gründen angesprochen.
Seinerzeit verstand man diese Argumente zwar, überredete letztlich unsere Vorsitzende dahingehend, einen Verantwortlichen im Tierheim einzustellen, einen Betriebsleiter. Die Stadt Wolfsburg erklärte sich bereit (leider nur im Gespräch und dies wurde schriftlich nicht protokolliert), die Kosten für diesen Leiter zu übernehmen. 
Nach einer zeitaufwendigen Prozedur gelang es schließlich einen Betriebswirt als -leiter einzustellen.  -  Zwischenzeitlich stellte das Volkswagenwerk jedoch die Gewerbesteuer ein und seitens der Stadt Wolfsburg geriet man offenbar in finanzielle Schwierigkeiten. Fazit: Eine Übernahme der Gehaltskosten für den eingestellten Betriebswirt/-leiter war nicht möglich (telefonische Aussage).

Für den Tierschutzverein war dieser Posten nicht finanzierbar. Nach fast 1 1/2 Jahren (der Hoffnung) ohne entsprechenden Zuschuß seitens der Stadt, dafür mit einem Defizit von ca. 30.000 € in der Kasse, mußte dieser Leiter leider entlassen werden.

Dass es aufgrund dieser zusätzlichen finanziellen Belastung zwangsläufig zu einem Defizit in der Kasse kam, sollte niemanden verwundern. Wir waren und wollten ein TIERSCHUTZ-Verein bleiben und mit TIERSCHUTZ lassen sich nunmal keine Gewinne erzielen!
Nachdem unsere Vorsitzende mehrmals von ihrem Privatkonto u.a. Löhne der Mitarbeiter zwischenfinanzierte, erklärte sich die Stadt bereit, eine Vorschußzah lung zu leisten. Dies war im Jahr 2005. So erhielten wir statt 12 Zuschüsse 13. Diese schoben wir bis zum Ausscheiden vor uns her. An eine Rückzahlung dachten wir nicht, da es ja auch nie einen solchen Überschuß gab und zugegeben, wir hatten diese Aktion im Betriebsalltag auch vergessen. Im übrigen hätte die Stadt diese einmalige Zahlung auch als Sonderausgabe für sich verbuchen können! Insbesonders unter Anbetracht der Tatsache, dass sie mit der Betriebsführung durch uns sehr viel Geld sparen konnte. (Man vergleiche die Zuschüsse der Stadt von 2007 mit 2008/2009 ff!?)

Nach unserer fristgerechten und rechtmäßigen Kündigung zum Ende 2006 hatte man immer noch keinen neuen Betreiber gefunden. Letztlich erklärten wir uns bereit - immer im Interesse der Tiere und auch der Stadt Wolfsburg - das Tierheim bis zum Ende der Saison, also August 2007, weiterzuführen. Schließlich hatten sich in alter Gewohnheit schon wieder etliche Pensionsgäste angemeldet. Auch diese wollten wir nicht beunruhigen bzw. die Urlaubspläne der "Herrchen und Frauchen" nicht zerstören!
Nach der Saison gab es immer noch keinen ernsthaften Interessenten für das Tierheim.

Endlich, im Dezember 2007 erwähnte man uns gegenüber den Namen n@work.
Bis alles geregelt war, sollte es Ende März 2008 werden. So führten wir das Geschäft Tierheim weiter, wie es so schön heißt, ohne Auftrag.

Im Februar leistete die Stadt die letzte Zahlung an den Tierschutz. Streng nach Gesetz und Vertrag ja fast richtig. Nur wovon sollten WIR die Löhne für den Monat März bezahlen. Jeder weiß, dass der Anfang eines Jahres viel Ausgaben und wenig Einnahmen bedeutet.

Eine Rücksprache bei der Stadt erinnerte uns daran, dass wir ja mal im Jahr 2005 einen 13. Zuschuß erhielten und damit der Ausgleich geschaffen war... Logisch!
Zum letzten Mal bezahlte unsere Vorsitzende von ihrem Sparkonto die Löhne der Mitarbeiter im Tierheim. Irgendwie muß es dann aber doch bei Vertretern
der Stadt geklingelt haben, denn einige Tage später war ein monatlicher Zuschuß auf dem Tierschutzkonto eingegangen.

Nach monatelangen Querelen mit dem Mobiliar fordert die Stadt nun die Rückzahlung dieses im März 2008 überwiesenen Zuschusses. (Einen Anspruch haben sie allerdings nur für den 13. Zuschuß aus dem Jahr 2005, dieser war unter Berücksichtigung geringerer Lebenshaltungskosten entsprechend niedriger als der in 2008.)

Dass sie mittlerweile ihre Forderung von anfangs ca. 8.000 € auf
3.500 € reduzierte, hätte auf eine mögliche Einigung hindeuten können. Dass sich unsere Rechnung jedoch auf eine weitere seitens der Stadt an uns darstellt, macht diese Angelegenheit nicht einfacher. Vorstellbar war allerdings, dass wir auf unsere Rückzahlung verzichten, um endlich Ruhe zu haben. 
Merkwürdigerweise wurde der alljährliche Zuschuß der Samtgemeinde Velpke (für's 1. Quartal ca. 1.900€) von der Stadt angefordert und einbehalten, obwohl wir einen Vertrag mit dieser Gemeinde haben, unseren damit verbundenen Verpflichtungen für diesen Zeitraum nachgekommen sind und diese Summe zweifelsohne nur uns zusteht.

Trotz freundlichen Hinweises unsererseits wurde diese Tatsache ignoriert, wie auch unser mehrmaliges Angebot, sich an einen Tisch zu setzen, um die strittigen Punkte zu prüfen und zu klären. Offenbar möchte man mit uns nicht mehr reden, einer Schuld sind wir uns nicht bewußt. - Vielleicht sind den Verantwortlichen aber nur die Argumente ausgegangen? Vielleicht ist der Umgang mit der Wahrheit - die bedeuten würde, daß die Verantwortlichen in der Verwaltung nicht richtig gerechnet haben - aber auch unerträglich?

Stattdessen liegt uns ein Schreiben der Stadt Wolfsburg (datiert 16.01.09, eingegangen 28.01.09) vor. Darin heißt es (an unseren Rechtsanwalt): "...fordere ich Ihre Mandantin letztmalig auf, diesen Betrag (3.584,55 €) bis zum 01.02.09 auf eines der u.g. Konten der Stadt Wolfsburg zu überweisen. Sollte bis zu diesem Termin kein Geldeingang erfolgen, so werden ab diesem Termin Verzugszinsen berechnet."
"Außerdem fordere ich Ihre Mandantin auf, ebenfalls bis zum 01.02.09 das Inventar des Vereins aus den Räumlichkeiten Dieselstr. 14, Wolfsburg, abzuholen... Sollte die Abholung bis zu diesem Termin nicht erfolgt sein, wird eine Miete i.H.v. 90,00€/monatlich fällig, die Ihrer Mandantin in Rechnung gestellt werden wird."


Tja, darüber müssen wir wirklich nachdenken. Denn immerhin haben wir 18 Jahre das Tierheim ehrenamtlich für die Stadt Wolfsburg geführt,  ohne nennenswerte Problemeeher zur Zufriedenheit aller.
Hinzu kommt, daß die Gegenstände, für die uns Lagerkosten in Rechnung gestellt werden, ein dreiviertel Jahr unentgeltlich nicht nur genutzt, sondern auch abgenutzt worden sind. Die damaligen Käufer allesamt abgesprungen sind, denn wer wartet schon ein dreiviertel Jahr, wenn es woanders auch schneller geht?
Erfährt man zudem, daß der Zuschuß der Stadt Wolfsburg an uns 2007 noch 96.100 € war und mit dem neuen Betreiber sich zwischenzeitlich auf mehr 50 % erhöht hat, und zwar für die neun Restmonate in 2008 auf 140.000 €, ab 2010 liegen uns die offiziellen Zahlen derzeit nicht vor (letzte bekannte Quelle: Verwaltungshaushalt 2008 Stadt Wolfsburg).
Erstaunlich, daß eine solche Erhöhung innerhalb kurzer Zeit möglich ist. Mit einem solchen Zuschuß wären wir alle finanziellen Probleme los geworden, hätten zusätzlich einen Betriebsleiter mit Übertragung von Verantwortung und Haftung beschäftigen können! 

Stand: 07.09.2009

In der Zwischenzeit haben wir unsere Geräte erhalten. Daß die Quarantäne-Edelstahlboxen erhebliche Dellen aufweisen, Scharniere fehlen und der Aufsitz-Rasenmäher nur noch verschrottet werden konnte, das ist wohl der Preis, den wir für Großherzigkeit zahlen müssen?!

Dass jedoch mit Eingangsdatum 08. September 2008 ein weiteres Schreiben der Stadt Wolfsburg bei unserem Anwalt einging, indem man die Forderung des Betrages i.H.v. 3.584,55 Euro wiederholt, machte uns fast sprachlos.
Dennoch wollten wir endlich in Ruhe weiterarbeiten und irgendwie auch in Würde das Verhältnis zwischen den Vertretern der Stadt und unserem Verein beenden. Aus diesem Grunde boten wir über unseren Anwalt der Stadt Wolfsburg drei Gesprächstermine im Dezember 2008, unter Einbeziehung unseres für die Abrechnungen seit Jahren tätigen Steuerbüros, an.
Offenbar ist man an einer "friedlichen" Klärung des Sachverhalts nicht interessiert gewesen. Stattdessen prozessiert man lieber (so kann sich der Einzelne auch aus der Verantwortung ziehen...). Diese Gesprächs-Termine stießen zumindest nicht auf das Interesse der oder des Sachbearbeiters, stattdessen wurden sie völlig ignoriert!!!
Diese Arroganz verdient seinen Prozeß und so werden wir es auf eine Klage ankommen lassen.
Bleibt nur zu hoffen, daß der für diesen Fall zuständige Richter objektiv und unbeeinflußt durch die Größe der Stadtverwaltung Wolfsburg den Sachverhalt prüft und entscheidet.

Es wurde tatsächlich eine Klage seitens der Stadt Wolfsburg eingereicht. Klugerweise schlug das zuständige Gericht einen Mediationstermin am 02. Juli 2010 vor, der auch von der Stadt angenommen wurde. In dieser Verhandlung wurde sehr schnell klar, dass eine Forderung der Stadt in der o.g. Höhe nicht bestehen konnte. Die ausgesprochen vorbildliche Buchführung unseres Vereins, die der Stadt zwar auch schon vorher bekannt war, in die aber vermutlich niemand hineingeschaut hatte (...?) bewies, dass es keine Forderung geben konnte, zumindest nicht von städtischer Seite.
Wir verraten kein Geheimnis, die städtische Klage wurde zurückgezogen; die bis dato entstandenen Gerichtskosten mußten wir nicht tragen, sondern die Stadt Wolfsburg.
Offen blieb nunmehr die Forderung des Tierschutzvereins an die Stadt Wolfsburg. Immerhin ging es um eine beträchtliche Summe im fünfstelligen Bereich.

Da es sich um eine Vereins- und nicht um eine Privatforderung handelte, waren wir verpflichtet, im Interesse des Vereins nunmehr Klage gegen die Stadt einzureichen. Eine endgültige Entscheidung/Regelung wurde in der mündlichen Verhandlung am 07. September 2011, vor dem Landgericht in Braunschweig, 2. Zivilkammer, getroffen. Um nach mehr als 3 Jahren auch für uns die Ära Tierheim Wolfsburg abschließen zu können, haben wir letztlich einem Vergleich zugestimmt. Dieser sicherte uns zumindest die Hälfte des geforderten Betrages zu, den die Stadt mittlerweile auch auf unser Konto überwiesen hat.

Es stellen sich nach diesen nicht unerheblichen und zeitraubenden (insbes. für uns, denn eine Verwaltung erledigt dies ja während der regulären Arbeitszeit) Querelen mit der Verwaltung einer doch wohlhabenden Stadt wie Wolfsburg viele Fragen. Insbesonders bekommt der Wert eines "Ehrenamtes" durch diese Erfahrung eine ganz neue und andere Bedeutung.
Ganz wichtig ist auch die Frage: MUSSTE DAS WIRKLICH SEIN? Ein bißchen Dankbarkeit wäre sicherlich angebrachter und die Kommune Wolfsburg hätte einiges an Geld gespart, was man gut für nicht nur notleidende Tiere hätte nutzen können!

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Dank in zurückliegenden Jahren zahlreich eingegangenen Spenden (Konto bei der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Kto.-Nr. 026 700 476, Blz. 269 513 11 und BRAWO, Kto.-Nr. 878 138 000 Blz. 269 910 66) waren wir in der Lage, unzähligen in Not geratenen Tieren auf verschiedenste Weise zu helfen. Aufgrund dieser häufig publizierten Vorfälle und der ehrenamtlichen Tätigkeit ernannten Wolfsburger Bürger Bärbel GÄDKE im Januar 2006 in ihrer Funktion als Vorsitzende des Vereins (seit 20 Jahren) zur „Anwältin der Tiere“ und zur Wolfsburgerin des Jahres 2005.
Im übrigen machen nicht nur wir uns Gedanken über diesen Titel im Zusammenhang mit Ehrenamt  und den Erfahrungen mit der Stadt Wolfsburg. Man könnte meinen, es handele sich dabei um einen schlechten Scherz (oder Heuchelei), wobei wir immer noch davon ausgehen, daß der Großteil der Bürger und Wolfsburger Leser eine ehrliche Meinung vertritt. Ohne Bauchschmerzen zu bekommen, kann man an den seinerzeit überreichten wunderschönen Keramik-Teller der Wolfsburger Künstlerin Dorothea CHABERT allerdings nicht vorbeige- hen!

Es stellt sich unweigerlich die Frage, was ist ein EHRENAMT wirklich wert? Wie es sich in unserem Fall darstellt, gar nichts, es sei denn, eine Kommune profitiert immens (z.B. 18 Jahre Betriebsleitergehalt u.v.a.).


Dennoch sind wir uns als Tierschutzverein unserer Verantwortung bewußt und haben Aufgaben, die sehr vielfältig sind und nicht nur tatkräftigen Einsatz von Mitgliedern sondern auch Unterstützung der Bürger erfordern.

Im Vordergrund steht die Rettung in Not geratener Tiere, das Bemühen, Tieren Hilfe und Geborgenheit zu geben, sie vor negativen Beeinträchtigungen zu schützen bzw. ihre Leiden zu beheben.

Ein kleiner Auszug aus unserem Aufgabengebiet:

Fürsorge

Wir kümmern uns 
- um das Tier, welches angefahren am Straßenrand liegt
- die Katze, die beim Umzug zurück gelassen wurde
- Tiere die im Krankheitsfall des Besitzer keine Pflegeperson haben sowie
- um tierquälerische Intensivhaltung und auch
- um in finanzielle Not geratene Besitzer.

Tierschutzberatung

- Wir führen Vor- und Nachkontrollen bei der Tiervermittlung durch
- Gehen gemeldeten Tierquälereien nach
- Schreiben Anzeigen an die Staatsanwaltschaft
- Beraten Tierhalter bei der Verbesserung und der Haltung ihrer Haustiere
- Stehen in Notfällen mit Rat und auch Tat zur Seite
- Sind fast 24 Stunden erreichbar (0172-4337335)

Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit

Um Tierquälerei vorzubeugen bedarf es einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit.
Wir können nur dann erwarten, daß die Bevölkerung uns unterstützt, wenn diese um die wichtige Arbeit des Tierschutzvereines wissen.
Durch Aufklärung und Beratung versuchen wir Tierquälereien vorzubeugen und ein vorbildliches, tiergerechtes Verständnis und Verhalten in der Bevölkerung zu erreichen.

Um den Erwartungen und Vorstellungen der Bevölkerung und den Tierliebhabern gerecht werden zu können, sind wir insbesondere auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir nicht das städtische TierHEIM sind, sondern der TierSCHUTZverein, der das Wolfsburger Tierheim 48 Jahre (von 1960 bis 2008)ehrenamtlich geleitet und verwaltet hat.
Wiederholt haben wir in zurückliegender Zeit festgestellt, dass uns namentlich und persönlich bekannte Menschen verstorben sind und im Testament unseren TierSCHUTZ unterstützen wollten. Dies scheiterte letztlich daran, dass der TierSCHUTZ im Zusammenhang mit dem TierHEIM in Sülfeld genannt wurde. Da man sich leider auch im Nachlassgericht Wolfsburg nicht die Mühe machte, den Unterschied zu erkennen, ging das vorgesehene Erbe an das Städtische TierHEIM in Sülfeld und somit an die Stadt Wolfsburg.
Erwähnenswert erscheint mir, dass wir erst kürzlich ein Erbe annehmen konnten, welches von dem Nachlassgericht an das Tierheim übermittelt wurde. Dank des Umstandes, dass weitere Erben im Testament benannt wurden und diese den TierSCHUTZ informierten, wurde das Testament nach 8 Wochen dem Testamentsverwalter zurückgeschickt.
Durch diese unklaren Angaben, nämlich TierSCHUTZ oder TierHEIM entstehen leider derartige Irritationen.
Für aufklärende Informationen stehen wir selbstverständlich gern unter der Tel.-Nr. 0172-4337335 zur Verfügung. Gern vereinbaren wir auch einen persönlichen Gesprächstermin und laden Sie ein, sich ein Bild von unserer Auffangstation zu machen, in welcher in erster Linie in Not geratene Tiere aufgenommen und in ein neues Zuhause weiter vermittelt werden.

Unsere Konto-Nr./IBAN-Nr. lauten:
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg                        DE91 2695 1311 0026 7010 94
BRAWO Volksbank Braunschweig-Wolfsburg    DE83 2699 1066 0878 1380 00




 


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aktuelle Zahlen werden in Kürze nach Auswertung veröffentlicht (ohne Nutzung eines Tierheims, ausschliesslich in der Auffangstation in Brome).         
 
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